Kuba, Trinidad
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Trinidad

Trinidad wurde 1514 von dem spanischen Eroberer Diego Velázquez de Cuéllar unter dem Namen „Villa De la Santísima Trinidad“ gegründet. Nachdem die Hoffnung auf Gold in den Flüssen aufgegeben werden musste, wurde Trinidad zur Schmugglerstadt. Trinidad war die dritte spanische Siedlung auf Kuba. Von hier aus startete Hérnan Cortez seine Raubzüge nach Mexico.

Heute noch – über 500 Jahre später prägt immer noch das alte Kopfsteinpflaster die Straßen von Trinidad. Schon so mancher hat sich hier den Knöchel verstaucht und an hochhackige Schuhe denken die Damen hier überhaupt nicht. Auch die alten amerikanischen Straßenkreuzer benötigen überdurchschnittlich viel Reparaturen.

Die Einwohner Trinidads konnten sich jedoch bislang nicht dazu durchringen, die Straßen neu zu bauen. Man befürchtet, dass Touristen ausbleiben können, wenn man zu viel am Erscheinungsbild ändert – und das Kopfsteinpflaster gehört eben dazu. Aus Sicht des Besuchers eine gute Entscheidung.

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Zu Pferd oder mit der Pferdekutsche bewegt man sich nicht langsamer fort, als mit dem Wagen. Schnelle Fortbewegung ist in Trinidad ohnehin kein Thema. Hier geht es noch ein wenig langsamer zu als an der Nordküste Kubas.

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Man hat hier viel Zeit und diese wird wie auf Kuba üblich auf der Straße verbracht. Dominospieler, Zigarre paffende Rentner und Bauern aus dem Umfeld, die ihre Ware anbieten prägen ebenso das Stadtbild, wie der Tourismus.

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Kuba, Trinidad
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Natürlich tragen die Kinder auch in Trinidad die landesübliche Schuluniform. Im Gegensatz zu Havanna, werden die Kinder hier jedoch von Verwandten, bzw. Aufsichtspersonen von und zur Schule gebracht. Hier nimmt man sich eben die Zeit.

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Man glaubt es kaum, aber den Gerüchten zu Folge sollen auf dem Hügel am nördlichen Stadtrand ab 2016/2017 mehrere Hotel-Komplexe entstehen. Wer also Trinidad noch erleben möchte, sollte sich beeilen.

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Nicht nur alte Autos werden in Schuss gehalten, auch alte Fahrräder werden provisorisch zu mehrsitzigen Pedalomaten erweitert.

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Es gibt eine Vielzahl an kleinen Restaurants und Bars wo zumeist auch live musiziert wird.

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Ein „Geheimtipp“ ist das Chanchanchara. Das Getränk heißt wie das Lokal und besteht aus Rum, Honig, Limetten und Wasser und hat es in sich.

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